Wirtschaftsinitiative aktiv gegen den Fachkräftemangel – Kooperation mit dem MINT-Zentrum Hanau

Unternehmen können sich aktiv im neuen Zentrum der Kathinka-Platzhoff-Stiftung einbringen – Wirtschaftsinitiative will Bildung in Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik regional stärken

Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. wird mit dem neuen MINT-Zentrum der Kathinka-Platzhoff-Stiftung in Hanau kooperieren. Hierzu fand kürzlich ein konstruktives Treffen von Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer und Christian Romeis, Leiter der Kommission Schule | Bildung | New Work, mit Ralf Schlosser, Leiter der MINT-Bildung der Kathinka-Platzhoff-Stiftung, statt. Ort des Gesprächs war passenderweise der IT-Makerspace MakeIT in Gelnhausen, den Christian Romeis als Geschäftsführer der romeisIE GmbH seit 2021 betreibt und der Raum für alle sein soll, die sich für Zukunftstechnologien und IT-Projekte begeistern.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsinitiative Mittelstand und dem neuen MINT-Zentrum. Dieses Zentrum wird ab Herbst 2024 ein Begegnungsort für Schülerinnen und Schüler sein, an dem gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft gelernt, gearbeitet und geforscht werden kann. Kinder und Jugendliche können sich in modernen Labor- und Werkstattumgebungen mit Fragestellungen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) auseinandersetzen.

„Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und darauf, junge Talente zu fördern und die MINT-Bildung in unserer Region zu stärken“, sagt Kerstin Cieslik-Pfeifer zur Kooperation. „Vor allem mittelständische Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen und im MINT-Zentrum potenzielle Mitarbeitende der Zukunft kennenzulernen“, ergänzt Christian Romeis. Neben der Durchführung von anwendungsnahen Projekten besteht auch die Option, Herausforderungen aus dem eigenen Unternehmen als Aufgabe den jungen Menschen zu übergeben. „Hierfür suchen wir noch interessierte Unternehmen. Bei Interesse können Sie sich sehr gerne bei der Wirtschaftsinitiative Mittelstand melden“, fordern Kerstin Cieslik-Pfeifer und Christian Romeis zum Mitmachen auf.

Interessierte Unternehmen melden sich bitte bei office@wi-main-kinzig.de

Mehr zum MINT-Zentrum in Hanau erfahren Sie hier: MINT-Zentrum – Kathinka-Platzhoff-Stiftung – Hanau (kp-stiftung.de)

Wirtschaftsinitiative Mittelstand und Radio MKW kooperieren

Neuer Mittelstands-Talk bei Radio MKW: Regionale Wirtschaftsakteure und Entscheider diskutieren wichtige Wirtschaftsthemen für den Main-Kinzig-Kreis – Erste Sendung am 27. Juni mit IHK-Präsident Oliver Naumann und dem Hanauer Unternehmer Jörn Rohde

Der neue Mittelstands-Talk bei Radio MKW „Mitten in der Wirtschaft – nah dran am Unternehmer, Wirtschaftlich stark und persönlich“ wird am 27. Juni um 17 Uhr und dann immer am letzten Donnerstag im Monat mit regionalen Wirtschaftsakteuren und Entscheidern wichtige Wirtschaftsthemen für den Main-Kinzig-Kreis diskutieren und besondere Persönlichkeiten aus dem Mittelstand vorstellen. Das neue Diskussionsformat ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft BVMW (Kreisverband Main-Kinzig) und der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig mit dem in Gründau ansässigen Lokalsender Radio MKW. Kerstin Cieslik-Pfeifer, Inhaberin des Life Work Balance Institut und Geschäftsführerin der Wirtschaftsinitiative, sowie Michael Graf, Leiter des BVMW-Main-Kinzig, moderieren künftig einmal monatlich den neuen Radiotalk zu Themen des regionalen Mittelstandes. „Dabei reden wir über Kittelbrennfaktoren unserer Unternehmer im Main-Kinzig-Kreis, stellen Unternehmerpersönlichkeiten vor und schauen hinter die Kulissen unserer Wirtschaft. Wir haben dabei das Ohr an allen wichtigen Themen und Herausforderungen, die unseren regionalen Mittelstand bewegen“, beschreibt Michael Graf das neue Format.

Die Auftaktsendung am Donnerstag, 27. Juni, soll als Aufhänger für die weiteren Sendungen dienen. Die ersten Studiogäste sind Oliver Naumann, Präsident der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, sowie der Hanauer Unternehmer Jörn Rohde (Rohde Schutzgasöfen). „Wir sprechen in der Premiere über die besonderen Herausforderungen unserer Region, das neueste Konjunkturbarometer der IHK und über die Herausforderungen unseres regionalen Mittelstands. Wir stellen aber auch die Menschen hinter diesen Funktionen vor“, verspricht Kerstin Cieslik-Pfeifer. Der Live-Radiotalk beginnt am 27. Juni um 17 Uhr und dauert eine Stunde. Danach folgt die Nachrichtenübertragung um 18:00 Uhr. Auch Jürgen Hess, Gründer von Radio MKW, und Thomas Tamberg, Geschäftsführer von Radio MKW, freuen sich auf die neue Sendung im Programm: „Radio MKW schließt eine Lücke in der regionalen Medienlandschaft. Wir machen mit viel Herzblut Radio für die Main-Kinzig-Region und wollen unterhalten, informieren und die Menschen zusammenbringen. Die Kooperation mit der Wirtschaftsinitiative Mittelstand zeigt, dass Bedarf besteht. Wir freuen uns sehr auf die neue Sendung ‚Mittelstands-Talk‘“, sagt Tamberg. Empfangen kann man Radio MKW über das Internet (www.radiomkw.de), Alexa, diverse Radioplayer sowie über die App für iPhone und Android. „Rund 1000 Hörer täglich schalten unseren Lokalsender ein und es werden immer mehr. Neben der klassischen Radiowerbung bietet Radio MKW speziell für Unternehmen noch weitere innovative Formate wie zum Beispiel den Event-Stream an“, erläutert Thomas Tamberg. Selbstverständlich werden die Talks dann auch als Podcast auf der Seite von Radio MKW und der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig verfügbar sein.

Warum die Wirtschaftsinitiative Mittelstand mit dem lokalen Radiosender kooperiert, liegt für Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer auf der Hand: „Unsere Wirtschaftsinitiative ist eine rein regionale Vereinigung, die von den regionalen Mittelständern für die Region gegründet wurde. Sie vertritt die Interessen des regionalen Mittelstandes und sieht sich als deren Stimme. Zusammen mit dem BVMW Main-Kinzig repräsentieren wir den klassischen Mittelstand im Main-Kinzig-Kreis. Unser gemeinsames Interesse ist die wirtschaftliche Prosperität und Entwicklung unserer Region. Dafür braucht es einen effizienten Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Daher ist es nur logisch, dass wir mit einem regionalen Medienträger kooperieren. Denn Radio braucht Inhalte und mit dem Radio-Format wollen wir als Stimme der regionalen Wirtschaft noch stärker gehört werden.“
Das neue Radio-Diskussionsformat ist nur eine von vielen Veranstaltungen, die die Wirtschaftsinitiative in diesem Jahr auf dem Programm hat. Neben der bereits etablierten Gesprächsrunde „Politik-Wirtschaft“ gibt es regelmäßige Business Lunchs. Zudem wird es das neue Format WI-Inside geben, bei dem Experten eingeladen werden, um Insiderinformationen zu teilen und das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern weiter zu stärken.
Mehr zu den kommenden Veranstaltungen im Jahresprogramm der Wirtschaftsinitiative: https://www.wi-main-kinzig.de/jahresprogramm/.

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Radio MKW

 

Innovativer Business Lunch zeigt alternative Wege in der Unternehmensfinanzierung

Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig lud Mitglieder zum Themenaustausch im Brockenhaus Hanau ein – Alternative Finanzierungslösungen als zentrales Thema

Mitte März lud die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. (WI-MKK) seine Mitglieder zum Business Lunch im Brockenhaus Hanau ein. Neben Essen, Networking, Informieren und Entscheiden in angenehmer Atmosphäre standen alternative Wege in der Unternehmensfinanzierung im Blickpunkt. Andreas Fischer, CEO der INFINMENT Group, präsentierte den Teilnehmern eine umfassende Palette an alternativen Finanzierungslösungen speziell für mittelständische Unternehmen. Von Investitionsfinanzierungen bis hin zu Mezzanine-Finanzierungen gab er wertvolle Einblicke, die es den Teilnehmern ermöglichten, die Vielfalt der Möglichkeiten im Bereich der Unternehmensfinanzierung besser zu verstehen.

Andreas Fischer zeigte nicht nur theoretische Konzepte, sondern konnte auch praxisnahe Beispiele und Fallstudien vorstellen, was die Diskussion besonders lebendig und informativ gestaltete. Die Veranstaltung bot darüber hinaus wieder eine ideale Plattform für konstruktiven Austausch und spannende Begegnungen zwischen den Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig. Neben dem informativen Vortrag gab es ausreichend Raum für gute Gespräche, Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe und zum Austausch von Know-how. „Unsere Wirtschaftsinitiative bringt seit mehr als vier Jahren engagierte Unternehmerinnen und Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis zusammen, die gemeinsam etwas für die wirtschaftliche Zukunft bewegen wollen. Durch den kontinuierlichen Austausch unserer Mitglieder setzen wir uns im Rahmen unserer Treffen dafür ein, Initiativen und Projekte zu entwickeln, die durch den Verein umgesetzt werden. Wir sind eine starke Stimme für die Interessen des lokalen Mittelstands, und wir wollen den Main-Kinzig-Kreis als Wirtschaftsstandort stärken“, sagte Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer.

Der Business Lunch ist nur eine von vielen Veranstaltungen, die die Wirtschaftsinitiative in diesem Jahr auf dem Programm hat. Neben der bereits etablierten Gesprächsrunde „Politik-Wirtschaft“ wird es das neue Format WI-Inside geben, bei dem Experten eingeladen werden, um Insiderinformationen zu teilen und das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern weiter zu stärken.
Mehr zu den kommenden Veranstaltungen im Jahresprogramm der Wirtschaftsinitiative: www.wi-main-kinzig.de/jahresprogramm/.

Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig besteht seit 2019. Ihr Ziel ist es, den regionalen Mittelstand zu stärken sowie die wirtschaftliche Stabilität und Prosperität der hiesigen Unternehmen sicherzustellen und zu fördern. Die Zahl der Mitgliedsunternehmen liegt mittlerweile bei mehr als 30. Unter wi-main-kinzig.de gibt es weitere Infos zur Initiative.

Erfolgreiche Mitgliederversammlung

Neues Vorstandsmitglied für Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. gewählt

Ende Februar fand die Mitgliederversammlung der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V.  (WI) bei Alexander Essel, WI-Mitglied sowie Geschäftsführer der Elektro Essel GmbH & Co. KG statt.

In dieser wurde ein bedeutender Schritt für die Organisation gemacht. Die Mitglieder wählten einstimmig Christian Hilsdorf, Geschäftsführer der Systeex Brandschutzsysteme GmbH, als neues Vorstandsmitglied. Seine langjährige Erfahrung und sein Engagement für den Mittelstand machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für die Initiative.
Die bisherigen Vorstandsmitglieder Jochen Grossmann und Michael Graf wurden einstimmig wiedergewählt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand, der nun wieder komplett ist“, sagte Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer. Ihr anschließender Bericht und die Berichte der Kommissionsleiter, darunter auch die neue Kommission „Politik und Verwaltung“, zeigten die vielen Aktivitäten der Initiative im letzten Jahr. Auch für dieses Jahr sind die Schwerpunkte bereits gesetzt. Neben den bewährten Veranstaltungen „Business Lunch“ und der Gesprächsrunde „Politik-Wirtschaft“, in der auf die Problemfelder des lokalen Mittelstands hingewiesen und als Sparringspartner der Politik Lösungen angeboten werden, wurde das neue Format WI-Inside vorgestellt. Hier werden in den Räumlichkeiten der WI-Mitglieder Experten eingeladen, um Insiderinformationen mit den Mitgliedern zu teilen. Daneben steht auch das Kennlernen des Mitgliedunternehmens und die Vertiefung der Kontakte im Mittelpunkt. „Gemeinsame Aktivitäten wie u.a. ein gemeinsames Show-Cooking sollen das stetig wachsende Gemeinschaftsgefühl unter unseren Mitgliedern weiter stärken“, ergänzte Kerstin Cieslik-Pfeifer.

In Pressestatements und auf den Social-Media-Kanälen der Wirtschaftsinitiative soll verstärkt und regelmäßig über die Arbeit in den Kommissionen und über aktuelle Projekte, darunter auch die im letzten Jahr gegründeten Projekte „Zukunft Automotive“ und „Optimierung der Digitalisierung von Bauanträgen im MKK“ informiert werden. „Damit unsere Stimme als lokaler Mittelstand weiterhin immer lauter wird“, so Geschäftsführerin Cieslik-Pfeifer. Bei einem gemeinsamen Essen wurde anschließend die Möglichkeit genutzt, die Kontakte der Mitglieder untereinander zu vertiefen.

Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig besteht seit 2019. Ihr Ziel ist es, den regionalen Mittelstand zu stärken sowie die wirtschaftliche Stabilität und Prosperität der hiesigen Unternehmen sicherzustellen und zu fördern. Die Zahl der Mitgliedsunternehmen liegt mittlerweile bei mehr als 30. Unter wi-main-kinzig.de gibt es weitere Infos zur Initiative.

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Mittelstand in Main-Kinzig ist enttäuscht von der Wirtschaftspolitik der Ampelregierung

Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig befragte Mitgliedsunternehmen: Viel mehr Branchen müssten protestieren, erhöhte CO2-Besteuerung hat negative Folgen

2024 wird für den Mittelstand im Main-Kinzig-Kreis mindestens ebenso herausfordernd werden wie letztes Jahr. Die Enttäuschung über die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der amtierenden Bundesregierung ist groß, der Zick-Zack-Kurs der Regierung könnte sogar den Standort Deutschland gefährden. Das ergab eine Umfrage der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig unter seinen Mitgliedsunternehmen. Der Alltag des regionalen Mittelstands ist weiterhin geprägt von multiplen Krisen, ob gestiegene Energie- und Rohstoffpreise, Erhöhung der CO2-Besteuerung, Fachkräftemangel, hohe Arbeitskosten, die ausufernde Bürokratisierung und nicht zuletzt die Folgen des Klimawandels.

Begrüßt wurden die Proteste der Landwirte im Januar, da ein Teil der Mittelschicht auf die Straße gehe und lautstark auf die Probleme der Landwirtschaft aufmerksam mache. Auch Marco Hepp, Inhaber und Geschäftsführer der Hepp GmbH in Bad Soden-Salmünster, zeigt Verständnis für die Situation der Landwirte, sagt aber auch: „Ich denke, dies ist nicht allein ein Problem der Landwirte, sondern vieler Branchen, so z.B. auch unserer Baubranche. Insofern müssten sich sehr viele Branchen zu Protestmärschen aufmachen. Dass die Wirtschaftsleistung Deutschlands als einzige in Europa negativ ist, belegt dies deutlich.“ Sein Unternehmen ist direkt betroffen von der höheren CO2-Besteuerung: „Die Besteuerung und insbesondere die nahezu Verdopplung der LKW-Maut haben starke Auswirkungen auf unser Unternehmen und führen zu Mehrbelastungen im sechsstelligen Bereich. Diese kommt in Zeiten einer Baukrise, in der Kosten unsererseits nicht weitergegeben werden können und die allgemeine Inflation durch diese Entscheidungen wieder befeuert wird“, mahnt Hepp in Richtung der politischen Entscheider an. Die Politik müsse sich aus seiner Sicht dringend von ideologiegetriebenen Entscheidungen ohne jeglichen wirtschaftspolitischen Sachverstand verabschieden. „Es muss zu einer deutlichen Verschlankung und Vereinfachung des Politikbetriebs kommen und der über Jahre propagierte, aber nie vollzogene Bürokratieabbau muss endlich voranschreiten“, fordert er.

Künstliche Verteuerung der Energie betrifft alle

Für Jörn Rohde, Geschäftsführer der ROHDE Schutzgasöfen GmbH in Hanau, ist der lautstarke Streik der Landwirte ebenfalls nur die Spitze des Eisbergs. „Es sollten nicht nur die Landwirte gegen die Regierung demonstrieren. Selbst wenn das Ziel der Regierung der Klimaschutz sein sollte, brauchen wir alle günstige Energie. Elektrische Energie aus Gas herzustellen ist die mit Abstand unwirtschaftlichste Art der Energieerzeugung und hat nichts mit Klimaschutz zu tun. Die künstliche Verteuerung der Energie betrifft alle, die Energie benötigen. So erreichen wir nur die Schrumpfung der Wirtschaft. Die Produktion wird dann als Konsequenz in andere Länder mit günstiger Energie verlagert, und die Wertschöpfung findet dann ebenfalls in anderen Ländern statt“, befürchtet Mittelständler Rohde.

Thomas Zinser, Geschäftsleitung Maschinenfabrik Wüstwillenroth GmbH in Birstein, ergänzt auf die Frage, was die Politik jetzt anders machen müsse: „Leistung muss wieder einen höheren Stellenwert bei der Politik bekommen. Und das Unternehmertum, vor allem wir als Mittelstand, sollte in der Prioritätenliste wieder weiter oben stehen.“ Der Wegfall der Gasbremse und die höhere CO2-Besteuerung reduziere aus seiner Sicht zudem den Gewinn. Dieser fehle dann aber, um Investitionen in die Zukunft machen zu können.

Für Kerstin Cieslik-Pfeifer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsinitiative Mittelstand MKK, spiegeln die persönlichen Statements der genannten Mittelständler den allgemeinen Meinungstrend wider: „Die Aussagen vieler unserer Mitglieder bestätigen den jüngsten IHK-Konjunkturbericht, in dem nur noch jedes sechste Unternehmen die Lage als gut, aber über ein Viertel als schlecht bewertet. Bei unserem regionalen Mittelstand brennt es an allen Ecken und Enden. Doch wir Unternehmer wollen nicht jammern. Im Gegenteil: Wir als Wirtschaftsinitiative denken lösungsorientiert. Wir werden auch in diesem Jahr im Frühjahr und im Herbst unsere Gesprächsrunde ‚Politik-Wirtschaft‘ zur Stärkung des Main-Kinzig-Kreises mit Politikern des Landkreises führen. Wir als Wirtschaftsinitiative wollen als starke Stimme des regionalen Mittelstands auf Problemfelder hinweisen und als Sparringspartner der Politik Lösungen anbieten.“

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Erfolgreiche vierte Gesprächsrunde „Politik-Wirtschaft“ zur Stärkung des Main-Kinzig-Kreises

Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig lud Politiker und Mittelständler des Landkreises zum intensiven Themenaustausch über Fachkräftemangel und Energiepreise ein

 

Anfang November trafen sich führende Politiker, Wirtschaftsvertreter und Mitglieder der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. zur vierten Gesprächsrunde „Politik-Wirtschaft“ und diskutierten über Herausforderungen des regionalen Mittelstandes. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem Landrat Thorsten Stolz, Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann, die Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert und Christoph Degen sowie IHK-Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern Geschäftsführer Andreas Kunz.

Die bewährten Leitlinien, die vertrauliche Gespräche und lösungsorientierte Diskussionen fördern, blieben ein zentraler Bestandteil beim Austausch. Kerstin Cieslik-Pfeifer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsinitiative und Vorstandsmitglied Michael Graf moderierten die Runde, die zuvor auf 20 Teilnehmer und zeitlich auf einen Rahmen von 90 Minuten begrenzt wurde.

„Herausforderungen gibt es aktuell mehr denn je“, wie Andreas Kunz in seinem Konjunkturbericht feststellte. So bewertet nur noch jedes sechste Unternehmen (18,7 Prozent) die Lage als gut, aber über ein Viertel (26,3 Prozent) als schlecht. Aus Sicht der Unternehmen brennt es diesmal an allen Ecken und Enden. Die Inlandsnachfrage sehen 67,5 Prozent der Unternehmen als Risiko; bei den Energie- und Rohstoffpreisen sind es 60,9 Prozent, beim Fachkräftemangel 58,6 Prozent, bei den Rahmenbedingungen 52,1 Prozent und bei den Arbeitskosten 49,1 Prozent. Wenn man alle abgefragten Risiken addiert, erhält man den zweitschlechtesten Wert seit Beginn der Messungen im Jahr 2010. Der Konjunkturbericht deckte sich mit den Umfrageergebnissen ,die die Wirtschaftsinitiative zuvor unter ihren Mitgliedern durchführte, um die konkreten Themen und aktuellen Herausforderungen des Mittelstands zu definieren.

Im Mittelpunkt des Austausches standen daher brennende Themen wie der Fachkräftemangel, die Vereinbarkeit von Familie & Beruf mit dem damit zusammenhängenden Betreuungsangebot, die Ausbildungsmöglichkeiten sowie die gesteigerten Energiepreise und die Integration von Migranten. Diese Herausforderungen wurden  durch Praxisbeispiele seitens der Unternehmer besonders intensiv erläutert, zu denen die Politiker im Anschluss Stellung nahmen.

Dass im Main-Kinzig Kreis schon vieles positiv laufe, darüber waren sich alle Anwesenden einig. Genauso wie es noch viele Themen gibt, die es gemeinsam anzupacken gilt. Mit diesen Worten schlossen auch Michael Graf und Kerstin Cieslik-Pfeifer die Runde: Man schätze den Austausch, der trotz der schwergewichtigen Inhalte trotzdem stets konstruktiv und respektvoll abliefe.

Nach intensiven Gesprächen genossen die Teilnehmenden ein gemeinsames Buffet, das Raum für weitere Gespräche und Diskussionen bot.

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Kinzig.News 
Fuldaer Zeitung 

Zweiter Business Lunch der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V.

Teilnehmende erhielten inspirierenden Einblick über aktuelle Entwicklungen in der Energieversorgung

Essen, Networking, Informieren und Entscheiden in angenehmer Atmosphäre: Zum zweiten Mal in diesem Jahr veranstaltete die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig (WI) ihren Business Lunch Mitte Oktober im Brockenhaus Hanau.

Das Netzwerktreffen bot Mitgliedern und Interessenten wertvolle Einblicke und Gelegenheiten zum Networking. Ein besonderes Highlight dieses Events war der Vortrag von Oliver Habekost, Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH und Mitglied der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. Seine Präsentation beleuchtete aktuelle Entwicklungen in der Energieversorgung und gab einen inspirierenden Einblick in zukünftige Perspektiven.  

Der Lunch bot nicht nur die Gelegenheit zum fachlichen Austausch, sondern auch zur Vernetzung und Förderung der Zusammenarbeit unter den Mitgliedern. 

Die nächste Veranstaltung steht bereits unmittelbar bevor. Anfang November setzt die Initiative ihre bereits erfolgreich etablierte Politik-Wirtschaft Gesprächsrunde fort. Hierbei treffen sich Mitglieder der Initiative mit dem Landrat sowie Politikern der Kreis- und Landesebene um mit Ihnen die aktuellen Herausforderungen des regionalen Mittelstands lösungsorientiert zu diskutieren.

Mehr zum Jahresprogramm: Jahresprogramm 2023

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Osthessen-Zeitung

Oldtimer-Sternfahrt mit Herz

Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig spendet für den guten Zweck

Andreas Malle, Mitglied der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. sowie Geschäftsführer der XQUADRAT GmbH und sein Sohn Benjamin Malle nahmen kürzlich an der 5. Benefiz-Oldtimer-Sternfahrt teil. Veranstalter dieser Benefiz Oldtimerfahrt ist Dirk Herrmann, unterstützt durch den Oldtimer & Motorsport Verein Freigericht e.V., den Oldtimer-Fahrzeug-Freunde im Bergwinkel Schlüchtern e.V. und dem Event Kultur Club Obertshausen e.V.

Diese Veranstaltung feierte nicht nur den Retro-Charme vergangener Zeiten, sondern unterstützte auch die Organisationen „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V.“ und die „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“. Die Oldtimer-Sternfahrt führte WI-Mitglied Andreas Malle und Benjamin Malle durch malerische Landschaften wie Alzenau und Kahl am Main. Mit der Mainfähre ging es weiter nach Niedernberg und schließlich nach Geiselbach. Die Zieleinfahrt erfolgte nachmittags für alle Teilnehmer auf dem Gelände der Firma Möbel Höffner in Gründau Lieblos. Für die insgesamt 260 gefahrenen Kilometer von Andreas Malle und seinem Sohn hat die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. insgesamt 500,00€ an die beiden Organisationen gespendet.
Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig besteht seit 2019. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität und Prosperität der hiesigen Unternehmen sicherzustellen und zu fördern. Die Zahl der Mitgliedsunternehmen liegt mittlerweile bei mehr als 30. Unter wi-main-kinzig.de
gibt es weitere Infos zur Initiative.

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Mein Blättche

Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig verzeichnet starkes Wachstum

Mitgliederversammlung 2023: Die WI-MKK fokussiert die Schwerpunktarbeit in verschiedenen Kommissionen und plant interessante Veranstaltungen

Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig veranstaltete Ende Juni ihre Mitgliederversammlung im Restaurant Heckers in Gründau-Lieblos. Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer berichtete über ein starkes Wachstum der Initiative. In den letzten Monaten konnten zehn große Unternehmen als neue Mitglieder gewonnen werden. „Wir sind erfreut über das Wachstum. Damit positionieren wir uns weiter als starke Stimme des regionalen Mittelstands und planen, den Mittelstand in der Main-Kinzig-Region noch weiter zu stärken. Als Wirtschaftsinitiative wollen wir als Feedbackgeber auf Problemfelder hinweisen und als Sparringspartner der Politik mit unseren Kommissionen Lösungen anbieten“, sagte Cieslik-Pfeifer. Die Wirtschaftsinitiative konzentriert sich daher in diesem Jahr auf ihre Schwerpunktarbeit in verschiedenen Kommissionen, die Projekte in den Bereichen Schule und Bildung, Bundeswehr, Automotive und Nachhaltigkeit bearbeiten.

Die seit Anfang an bestehenden Kommissionen Breitbandausbau und die Kommission zur Beantragung von Fördermitteln konnte weiter ausgebaut werden. Die beiden neuen Projekte „Optimierung von Bauanträgen im MKK“ sowie das Projekt „Zukunft der Automotive MKK“ entwickeln sich zunehmend weiter. Im Projekt „Optimierung von Bauanträgen MKK“ konnte die Projektgruppe mittlerweile einen konkreten Vorschlag erarbeiten, der in Kürze auch dem Landrat Thorsten Stolz vorgestellt wird. Im Automotive Projekt wird sich demnächst die Projektgruppe rund um Bernd Schuchhardt, Managing Director der Dunlop Tech, das erste Mal treffen. Zudem wurden kommende Veranstaltungen wie eine Oldtimer-Ausfahrt, eine Gesprächsrunde Politik-Wirtschaft, ein Business-Lunch und eine Pitch-Night mit jungen Start-Up-Unternehmen angekündigt.

Nach dem formalen Teil nahmen Kerstin Cieslik-Pfeifer und Vorstandsmitglied Michael Graf das Thema „Unternehmer werden initiativ“ in den Fokus und diskutierten zentrale Herausforderungen sowie erforderliche Maßnahmen für die Wirtschaftsinitiative MKK, um ihre Sichtbarkeit und Aktivitäten noch weiter auszubauen. Die Mitgliederversammlung endete mit einem gemeinsamen Grillbuffet auf der Dachterrasse des Restaurants Heckers.

Eine Übersicht über das Jahresprogramm finden Sie hier: https://www.wi-main-kinzig.de/jahresprogramm/

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Kinzig.News

 

WI als Kooperationspartner bei der vierten Kinzig Valley Pitch Night

Am 25. April 2023 war es wieder soweit – die Veranstaltungsreihe „Kinzig Valley Pitch Night“ in Kooperation mit der Kinzig Valley GmbH und der Kreissparkasse Gelnhausen ging in die vierte Runde

Drei Startups präsentierten ihre kreativen Geschäftsideen in einer lockeren Afterwork-Atmosphäre und erhielten wertvolles Feedback von den rund 85 Gästen. Nach den Vorstellungen folgte der entscheidende Showdown: Das Publikum wählte per Voting das Startup, das sie am meisten überzeugte.

Anschließend übernahmen Ole Schön von der Kreissparkasse Gelnhausen und Kerstin Cieslik, Geschäftsführerin der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. die Siegerehrung und gratulierten Marc Schneeweis von LAVESE herzlich zum 1. Platz! Doch auch die beiden anderen Startups cleverbelt Gürtelsystem mit Martin Weise sowie die AimWay GmbH mit Tobias Günther und Martin Geldermann gingen nicht leer aus und bekamen hilfreiches Feedback für die Entwicklung der Geschäftsideen.

Der Hessischer Gründerpreis hatte als kleines Highlight der Veranstaltung mit seiner Roadshow einen Stop auf der Pitch Night eingelegt. Neben einer Vorstellung des Gründerpreises von Elisabeth Neumann und Dirk Luenzer wurde Walter Dreßbach von der Wirtschaftsförderung des MKK als Botschafter geehrt.